Die Lösung

Facing Finance und sein Kooperationspartner Brot für die Welt fordern die Bundesregierung und die Abgeordneten des deutschen Bundestages dazu auf, sich für Verhandlungen über die völkerrechtliche Ächtung autonomer Waffensysteme im Rahmen der VN-Waffenkonvention einzusetzen.

Unverbindlicher Meinungsaustausch führt mit Sicherheit nicht zu einer Ächtung. Wer eine völkerrechtliche Ächtung autonomer Waffen will, der muss sich auch explizit für verbindliche Verhandlungen darüber einsetzen.

Deshalb muss Deutschland jetzt, genau wie Österreich und die Niederlande, mit allem Nachdruck die Installation einer „Group of Governmental Experts“ bei der VN-Waffenkonvention fordern.

Damit soll ein formaler Verhandlungsprozess eingeleitet werden, an dessen Ende ein völkerrechtliches Verbot von tödlichen, autonomen Waffen steht, wie es z.B. auch der Vatikan fordert.

Die Abgeordneten des deutschen Bundestages sind aufgerufen, die Bundesregierung aufzufordern, dementsprechende, explizite Schritte auf dem anstehenden Treffen der Mitgliedsstaaten der VN-Waffenkonvention in Genf (12-13.11.2015) zu unternehmen.

DIVEST FROM KILLER ROBOTS!

Facing Finance fordert über das Verbot autonomer Waffen hinaus, dass Investoren jetzt schon sicherstellen sollen, keine Projekte bzw. Unternehmen zu finanzieren, die mit der Entwicklung oder der Produktion von (teil-) autonomen Waffen in Verbindung stehen.

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