Die Kampagne „Killer Roboter Stoppen“ im Gespräch mit dem ARD-Mittagsmagazin

Das ARD-Mittagsmagazin zeigte am 16.11.2017 einen Beitrag zu den aktuell stattfindenden Gesprächen zu autonomen Waffensystemen im Rahmen der VN-Waffenkonvention CCW in Genf. Dort wird über den Umgang mit autonomen Waffensystemen diskutiert.

Im Interview warnt Thomas Küchenmeister von Facing Finance, einer deutschen Mitgliedsorganisation der int. Campaign to Stop Killer Robots „Das wir in naher Zukunft schon damit rechnen können, dass autonome Schwärme zum Beispiel von kleinen Drohnen oder Roboterwaffen eingesetzt werden können und stellt man sich vor, dass solche Waffen in die Hände von Terroristen geraten, dann ist das eine Sache, die einfach nicht mehr zu kontrollieren wäre und deswegen brauchen wir auch dringend ein Verbot“.

Auch Frank Sauer, Politikwissenschaftler und Mitglied der int. Campaign to Stop Killer Robots sowie des International Committee for Robot Arms Control sieht das Risiko, “dass die Anzahl an Konflikten zunimmt oder Kriege wahrscheinlicher werden, eben wenn es politisch weniger Kosten erzeugt, militärisch Gewalt einzusetzen“.

Die Forderung der Kampagne an die Staatengemeinschaft ist eindeutig: Jetzt autonome Waffensysteme verbieten, bevor es zu spät ist!

Im Interview mit dem ARD-Mittagsmagazin sind:

  • Thomas Küchenmeister, Facing Finance, Int. Campaign to Stop Killer Robots
  • Kathleen Lawand, International Committee of the Red Cross
  • Frank Sauer, Universität der Bundeswehr München, Int. Campaign to Stop Killer Robots, International Committee for Robot Arms Control
  • Michael Biontino, Ständiger Vertreter Deutschlands bei der UNO in Genf

Außerdem:
Im Beitrag des ARD werden Ausschnitte aus dem Kurzfilm Slaughterbots von Prof. Stuart Russell in Kooperation mit dem Future of Life Institute für die int. Campaign to Stop Killer Robots gezeigt.

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